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16. Dezember 2020 Kommentare (0) Allgemein, Sommer-Tipps

Tagesrucksack mit Trinkblase: Camelbak Rim Runner

Der Camelbak Rim Runner 22 ist ein Tagesrucksack mit klassischem Schnitt, guter Polsterung und genug Reißverschlussfächern für eine längere Wanderung, auch mit Kindern. Und: Er hat eine Trinkblase – beides haben wir ausgiebig getestet,,,

Trinkblase oder nicht? Da scheiden sich wahrlich die Geister. Bisher hatten wir immer unsere Plastiktrinkflaschen dabei, die aber bei zwei Kids plus zwei Erwachsene schon mal sämtliche Wanderrucksackkapazitäten belegen. Da ist dann kaum noch Platz für so wichtige Sachen wie Apfelringe, Kinderschokolade, Hanuta – oder gar ein: Apfel! 🙂
Eine Trinkblase also als Quantensprung beim Tragekomfort des Familenwanderrucksacks? Wir waren im Herbst viel unterwegs, denn er war ein goldener – mit viel Sonne in den höheren Lagen und jeder Menge Wandermöglichkeiten, da der Schnee bis kurz vor Weihnachten auf sich hat warten lassen.

Der Rim Runner ist ab Werk mit einer 1,5-Liter-Trinkblase ausgestattet, was ihm im Vergleich zu „normalen“ Rucksäcken natürlich ein gefühlt größeres Gewicht mitgibt. Knapp ein Dreiviertelkilo hat der Rucksack also „leer“ auf der Waage – mit gefüllter Blase steigern wir uns auf gut 2200 Gramm, was aber angesichts der sonstig mitgeführten Kilos nicht allzu sehr bei einer Familienwanderung inws Gewicht fällt. Der Rucksack ist als Tagesrucksack konzipiert, ringt viele Packdetails mit und ist trotz der Trinkblase überraschend geräumig. Sind ja auch immerhin 22 Liter Packmaß…

Auf ein Stützgerüst am Rücken verzichtet der Camelbak Rim Runner 22, der Rucksack liegt also direkt am Rücken auf und bietet somit vergleichsweise wenig Belüftung, auch die Polsterungen am Hüftgurt fallen dünn aus, was aber beides im Familieneinsatz nicht allzu störend wirkt. Da die Temperaturen bei deutlich unter 10 Grad lagen, war das am Testwochenende überhaupt kein Problem.
Ein Blick in den Rucksack: Die Trinkblase hat ein eigenes, leicht erreichbares, separates großes Fach. Es sorgt dafür, dass die Blase vor scharfen Gegenständen und allzu großem Hitze- oder Kälteverlust geschützt bleibt. Wichtig für den Familieneinsatz: Ganz vorne das zentrale Fach für Familienkrimskrams: Vom Pflasterset über das Schleich-Tier bis hin zur Notfallration an Traubenzucker oder bis hin zum Handy passt das alles locker in das Multifach ganz außen.

In Sachen Verarbeitung ist unser erster Eindruck ein guter, aber das kennt man ja von Camelbak: Das Material wirkt wertig und robust, das Gewebe stabil, die Reißverschlüsse unkaputtbar. Und die Trinkblase hat den ersten Dauertest von Timmi auch bestens überstanden… 🙂

Fazit: Der Camelbak Rim Runner 22 ist sehr variabel (es passt tatsächlich sogar ein Laptop rein!) und bietet viele praktische Details und eine richtig effektive Raumausnutzung. Als nur leicht gepolstertes Modell ist der für die Freizeit- und Alltagsnutzung gerade richtig – also wie geschaffen für Familien, die sich auf leichte oder mittlere Touren begeben.

 

Hinweis: Den Rucksack haben wir vom Hersteller als Testmuster zur Verfügung gestellt bekommen. Bei outdoor-mit-familie.de bilden wir uns unabhängig von Herstellerempfehlungen ein eigenes Bild. Die Unterstützung hat keinerlei Auswirkung auf das Ergebnis und die redaktionelle Unabhängigkeit meines Beitrags. 

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