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20. Mai 2021 Kommentare (0) Sommer, Sommer-Tipps

Barfuß und mit Flügelhorn: Sommer auf der Huberalm

Die schlichte Hütte in den Kitzbüheler Alpen ist Christina Foidls Heimat. Wer einkehrt, genießt Kaspressknödelsuppe zum Kaiserblick – und oft wunderbare Weisenklänge. Irgendwie fühlt man sich an einen alten Heimatfilm erinnert. Eine schlichte Hütte, umgegeben von satten Almen. Traumblick auf die Berge – in dem Fall auf das Kitzbüheler Horn und die Ostseite des Wilden Kaisers. Bänke und Tische, die einfach so im Gras stehen. Eine junge Frau, die barfuß serviert. Und zwischendurch ihr Flügelhorn nimmt, um selbstvergessen ein paar melancholische Weisen zu spielen. Willkommen auf der Huberalm. Sie liegt auf 1080 Meter Höhe mitten in den Kitzbüheler Alpen, konkret in der Ferienregion St. Johann in Tirol, und ist von Erpfendorf (Kirchdorf) aus in einer guten Wanderstunde erreichbar.

Die junge Frau: Das ist Christina Foidl (26). Seit ihrer Kindheit hilft sie jede freie Minute auf der Huberalm, die schon seit mehr als 100 Jahren in Familienbesitz ist. „Das ist der Ort, der mich glücklich macht“, sagt sie und erinnert sich, wie sie schon als kleines Mädchen gern Bestellungen aufnahm und mit den Besuchern redete. Wenn sie ihr Flügelhorn auspackt und die traditionelle Sehnsuchts-Musik der Berge erklingt, wird’s ruhig an den Tischen. Bei vielen Gästen lässt sich nicht ausmachen, was sie mehr schätzen: die leckere Kaspressknödelsuppe als absolute Spezialität des Hauses, den herrlichen Kaiserblick oder die wunderbaren Weisenklänge. Vielleicht ist’s auch genau dieser Dreiklang, der den Besuch auf der Huberalm zu einem einzigartigen Erlebnis macht.

Wer schnell sein will, braucht wie gesagt nur eine Stunde von Erpfendorf hinauf. Wenn der Weg aber das Ziel sein soll, ist die Route durch die Griesbachklamm die mit Abstand schönste. Sie dauert etwa zwei Stunden. Nach den imposanten Wasserfällen und Hängebrücken geht’s weiter über den steilen Jägersteig bis zum Almgebiet. „Die Kulisse ändert sich ständig“, schwärmt Christina Foidl, die diese Strecke blind gehen könnte. Ihr absoluter Liebling allerdings ist der Baumooskogel, der in 1506 Meter Höhe über dem Almgebiet am Kalkstein thront: „Ein beeindruckender Blick auf die Region St. Johann in Tirol und ein Gipfelkreuz wie aus dem Bilderbuch“, erklärt sie. „Ich habe hunderte Fotos, immer andere Stimmungen, aber eins schöner als das andere.“

Auf dem Baumooskogel fühlt sich auch ihr Flügelhorn längst daheim. Christina Foidl nimmt es immer wieder mit zu dem Gipfel, den sie in einer knappen Stunde von der Huberalm aus erreicht. Und meint, angesprochen auf die acht Kilo Zusatz-Gewicht: „Ich tue ja sonst nichts für die Figur.“ Selbstverständlich hat Christina auch eine Pocket-Trompete, die nur die Hälfte wiegt. „Sieht aus, wie zu heiß gewaschen“, kommt aber auf längere Touren mit und wird zwischendurch sogar mal auf Klettersteigen ausgepackt. Den besten Akustikplatz hat Christina Foidl übrigens oberhalb von St. Johann gefunden, in der Nähe der in Felsen gebauten Gmailkapelle: „Da kommt das Echo einmal komplett zurück. Gern spiele ich dort mit meiner Schwester ein Duett.“

Die wanderlustige Musikerin verrät nicht jeden ihrer Kraftplätze, von denen es in den Kitzbüheler Alpen wirklich viele gibt. Insgesamt stehen 2500 Kilometer markierte Wanderwege zur Auswahl, da findet jeder sein persönliches Glück. Wer einmal quer durch die gesamte Region will, wählt den KAT Walk, der von der Ferienregion Hohe Salve bis hinüber ins Pillerseetal führt. Er kann in verschiedenen Varianten als Rundum-sorglos-Paket mit Unterkünften und Gepäcktransport gebucht werden. In der anspruchsvollsten Spielart weist der aussichtsreiche Laufsteg an sechs Wandertagen stolze 106 Streckenkilometer und 6350 Höhenmeter auf. Und auch für Radfahrer und Mountainbiker eröffnet ein 1000 Kilometer umfassendes Netz schier unbegrenzte Möglichkeiten. Analog zum KAT Walk ist der KAT Bike die erste Wahl, wenn es um Mehrtagestouren geht. Eine der Etappen führt an der Huberalm vorbei. „Die meisten Gäste kommen inzwischen mit E-Mountainbikes“, sagt Christina, die Verständnis für diese entspannte Wahl hat. Selbst aber nicht um- oder aufsatteln wird: „Wandern ist einfach meine Leidenschaft, das wird sich nicht ändern.“

In diesem Sommer ist Cristina Foidl „nur“ neun Wochen am Stück auf der Huberalm. Als frischgebackene Grundschullehrerin ist sie jetzt an die Ferienzeiten gebunden. Zum Glück bekam sie nach dem Studium gleich eine erste Klasse in ihrer Heimat in Kirchdorf. So ist sie auch unter der Woche schnell mal auf einen Sprung oben. Und an den Wochenenden sowieso. Keine Sorge: Der bekennenden Nicht-Fernseherin wird kaum etwas in die Quere kommen, denn sie lebt lieber selbst, als sich das Leben anderer anzuschauen.

So erklingt auch das Flügelhorn weiter, der Sound der Kitzbüheler Alpen bleibt erhalten. Und die Einheimischen können ihren Begrüßungsscherz beibehalten, wenn sie Christina unten im Tal treffen: „Bist du es wirklich? Hätte dich kaum erkannt, du hast ja Schuhe an.“ Übrigens: Das Barfußgehen ist für Christina reine Bequemlichkeit, eine Gewohnheit auf der Alm, die sich zum Markenzeichen entwickelt hat.

Die Kitzbüheler Alpen – das sind die vier Ferienregionen Hohe Salve, Brixental, St. Johann in Tirol und PillerseeTal rund um Kitzbühel mit 20 Orten, die sich ihren Tiroler Charme bewahrt haben. Dazu gehören bekannte Namen wie Kirchberg, Hopfgarten, St. Johann in Tirol und Fieberbrunn. Eine absolute Stärke der Destination liegt in ihrem umfangreichen Angebot für Familien, Wanderer, Outdoor- und Sport-Begeisterte. Im Sommer locken die besten Bergerlebniswelten für Familien, darüber hinaus 2500 Kilometer Wanderwege und 1000 Kilometer für Radfahrer und Mountainbiker. Nicht zuletzt deshalb zählen die Kitzbüheler Alpen zu den bekanntesten Urlaubszielen in Österreich.

Freie Fahrt mit der Gästekarte: Alle Gästekarteninhaber der vier Kitzbüheler Alpen-Regionen haben freie Fahrt. Das gilt für alle Zugverbindungen (REX) und S-Bahnen auf der Strecke von Wörgl bis Hochfilzen.

Urlaub – aber sicher: Die Kitzbüheler Alpen punkten mit vorbildlichen Storno-Bedingungen. Hier geht’s zu den flexiblen Buchungssystemen: www.kitzalps.com/buchungssicherheit

Weitere Infos findet ihr hier: www.kitzalps.com.

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