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23. April 2019 Kommentare (0) Sommer, Sommer-Tipps

Neue Bienenwanderung in der Wildschönau

Honig von der Bio-Biene, Wanderungen mit Almrausch-Garantie und Berge, die in Flammen stehen. Die Wildschönau startet in den Sommer. Neu im geführten Wanderprogramm der Wildschönau ist die Bienenwanderung. Sie führt ab dem 13. Mai auf den Sonnleitenhof (1143 m). Hier betreibt Familie-Hölzl ihre Bio-Imkerei und gibt, umgeben von malerischer Kulisse, 35 Carnica-Bienenvölkern ein Zuhause. Sie produzieren feinsten Almrosenblütenhonig, der nach dem Manuka-Honig aus Neuseeland zu den wertvollsten der Welt zählt.

Bei der Bienenwanderung können Urlauber in den Alltag der kleinen arbeitsamen Wesen eintauchen, mit den gestreiften Sanftmütigen auf Tuchfühlung gehen und natürlich auch Honig verkosten. Die Wanderung findet von Mai bis September statt, pro Person fällt ein Unkostenbeitrag von acht Euro an. Weitere Touren des Wanderprogramms sind mit der Wildschönau Card kostenlos. Eine Übernachtung im Doppelzimmer eines Drei-Sterne-Hotels gibt es ab 50 Euro pro Person.

Tradition: Den Sommer mit einem Sonnwendfeuer begrüßen. Foto: Wildschönau Tourismus

„Ich weiß im Vorbeigehen schon, wie es meinen Bienen geht – sprich, welche Laune sie haben“, erklärt Jakob Hölzl. Seine Bienen, das sind die vom Aussterben bedrohten Carnica-Bienen. „Sie haben ein wirklich sanftmütiges Wesen, einen Schutzanzug brauche ich eigentlich nie.“ Hier oben auf dem Sonnleitenhof, der tief im Talkessel der Wildschönauer Berge liegt, haben sie ein absolut traumhaftes Revier – fernab von Verkehr, konventioneller Landwirtschaft und Zivilisation. Noch dazu: Das Schlaraffenland liegt nur wenige Flugminuten entfernt. Denn direkt über ihren Bienenstöcken erstreckt sich Österreichs größtes Almrosenfeld. Das alles sind beste Voraussetzungen für feinsten Bio-Honig aus Almrosenblüten – frei von Pestiziden und Schadstoffen. Im Rahmen der neuen Bienenwanderung lässt Jakob Hölzl Gäste hinter die Kulissen seiner Bio-Imkerei blicken, von denen es in Tirol übrigens gerade mal eine Handvoll gibt.

Almrosen in der Wildschönau. Foto: Wildschönau Tourismus

Bei Honigbrot und selbst gemachtem Saft erfahren die Urlauber auch, dass der Hof von Familie Hölzl ein sogenannter „ARCHE Hof“ ist, der sich dem Erhalt von seltenen Nutztierrassen ebenso verschrieben hat, wie dem von fast verloren gegangenen Kulturpflanzen. „Inmitten in dieser Landschaft zu leben, ist einfach eine Ehre. Und wenn wir etwas dazu beitragen können, sie zu bewahren und zu schützen, dann tun wir das sehr gerne“, sagt Jakob Hölzl.

„Mit dem Wildschönauer Wanderprogramm möchten wir unsere Gäste zu den schönsten Flecken unserer Region führen“, erzählt Thomas Lerch, Tourismusdirektor der Wildschönau. Für ihn ist dabei wichtig, dass die Urlauber auch die Leute vor Ort kennenlernen.

Almrosenblütenhonig auf selbstgebackenem Brot. Foto: Wildschönau Tourismus

„Denn das macht unser Tal einfach lebendig und vor allem authentisch.“ Vom Bio-Imker über den Käse-König bis hin zum Krautingerbrenner – mit jedem kommt man schnell ins Gespräch, ist rasch „per du“ und bekommt die besten Geheimtipps von den Einheimischen. Einer davon ist das Sonnenwendfeuer, das am 23. Juni entzündet wird. Am Markbachjoch steht dann der Gipfel im übertragenen Sinne in Flammen, es gibt heimische Schmankerl, Musik und grandiose Ausblicke. Die Gondelbahn in Niederau ist ab 18 Uhr in Betrieb und bringt Romantiker dann in 1500 Meter Höhe. Wer das Panorama über Kitzbüheler und Zillertaler Alpen sowie ins Rofangebirge genossen hat, kann sich bis 23 Uhr zurück ins Tal chauffieren lassen.

Weitere Informationen findet ihr hier: www.wildschoenau.com
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